Im August 2007 stellten wir unser zusätzliches Alarmierungssystem um. Es ist auf Grund der fortgeschrittenen Technik jetzt für uns möglich geworden, unsere Alarmierungstextdurchsage, die wir auf unsere Piepser erhalten, in SMS Texte umzuwandeln. Das System ist so schnell geworden, dass wir mit der Sprachdurchsage die Alarmierung mittels „Flashsms“ direkt ans Display am Handy erhalten. Durch die Entwicklung neuer Medien, die auch vor dem Feuerwehrwesen nicht halt macht, ist das nun möglich geworden.

Wie war es in der Vergangenheit?

Mit unserer ersten Personenrufanlage ist es möglich gewesen, eine „Stille Alarmierung“ durchzuführen. Sie wurde mit Hilfe der Gemeinde im Jahre 1982 angekauft. In der ersten Ausbaustufe hatten wir 10 Stück Personenrufempfänger angekauft. Die Alarmierung musste im Feuerwehrhaus durchgeführt werden. Im Jahre 1990 wurde flächendeckend für Niederösterreich ein Alarmsystem für die Feuerwehr und den Zivilschutzalarm mit Fernsteuerung inkl. Sirenenalarm und Stille Alarmierung eingeführt. Nach der Erweiterung standen uns wieder mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde 15 Stück an Personenrufempfängern zur Verfügung.

Mit der Weiterentwicklung von Handynetz und Internet kauften wir im Jahr 1999 ein Modul zum Versenden von SMS Mitteilungen. Es wurde damit möglich fix hinterlegte Texte an die Mitglieder zu versenden. Das Versenden konnte nur einzeln durchgeführt werden, also bis wir 35 SMS-Meldungen versendeten verging einige Zeit. Jedoch als Zusatzalarmierung wurde sie immer wertvoller.

Wie werden wir alarmiert?

Wenn man die Notrufnummer 122 (für die Feuerwehr) ruft, ist man mit der Bereichsalarmzentrale in Mistelbach verbunden. Von dort aus werden wir entsprechend den Alarmplänen alarmiert.

Nach neuester Technik wird jetzt die Sprachdurchsage, die wir an den Personenrufempfänger erhalten, gescannt,umgewandelt und mittels Internet an die Mitglieder versendet. Die Administration von Nummer, Alarmierung und Benachrichtigung zu Übungen kann jetzt von jedem Internetzugang erledigt werden.

Bei einer Alarmierung werden innerhalb von 2 Sekunden 35 SMS an die Einsatzkräfte verteilt, die dann schnell zum Einsatz ausrücken können.

Ich denke, dass die technische Weiterentwicklung für die Feuerwehr von sehr gutem Nutzen ist. Für den Ankauf der ersten Personenrufanlage wurden wir noch vielerorts belächelt, jedoch behielten die, die damals Verantwortung dafür trugen recht. Mit dieser Ausrichtung werden wir auch in Zukunft gut ausgerüstet sein.