Freiwillige Feuerwehr
Lassee

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Feuerwehrjugendlager: ein voller Erfolg

Von Freitag, den 26. August bis Sonntag, den 28. August fanden sich die Mitglieder der Feuerwehrjugendgruppe zum Feuerwehrjugendlager ein. Aus dem geplanten Zeltlager in einem nahegelegen Wald wurde ein zweitägiges Schlafsack-Lager im Feuerwehrhaus - das Wetter hatte uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Am späten Freitagnachmittag trafen acht Jugendfeuerwehrleute - Evelin Aminger, Mark Krauss, Nadine Löffler, Patricia Lungu, Nicholas Maurer, Angelika Müllner, Sabrina Niedermayr und Maurice Swoboda - und drei Jugendführer - Christopher Zacsek, Maggie und Christian Gasselich - im Feuerwehrhaus ein und richteten sich mit Schlafsäcken und Liegestühlen in der hinteren Garage häuslich ein.

p1000577Nach der Vorstellung des Programms gingen wir gleich zu dessen ersten Punkt über: baden in der Schottergrube Lassee. Nach dieser willkommenen Erfrischung stillten wir unseren Hunger an über einem Lagerfeuergegrillten Würsteln am Meisterberg. Wir grillten auf selbstgeschnitzten Holzspießen Grillwürste, Frankfurter, Berner Würstel und Schnurbrot; als Nachspeise gab es gegrillte Marshmellows. Die Gruselgeschichten, die wir uns nach dem Essen erzählten, jagten nicht einmal den Gelsen um uns herum Angst ein. Dafür ernteten sie einige Lacher. 

Gegen 11 Uhr löschten wir das Feuer und fuhren zurück ins Feuerwehrhaus, wo wir das Zubettgehen noch ein bisschen hinauszögerten. Mit Beginn der Nachtruhe um Mitternacht waren Nachtwachen bis 6 Uhr morgens eingeteilt.

Am nächsten Morgen wurde ausgiebig gAuto aufladenefrühstückt. Im Anschluss wurde ein funktionstüchtiges Auto - der Jugendführer vertraute seiner Gruppe so blind, dass er sein eigenes zur Verfügung stellte - mit Seilwinde auf den Abschleppanhänger verladen. Auf- und Abladen liefen reibungslos ab, und das Auto konnte zur Erleichterung des Jugendführers den Hänger ohne Schäden verlassen.

Um Schaumgruppenfoto11:3Schaumparty Jugendzentrum0 Uhr fand die mit Spannung erwartete Schaumparty statt. Wir fuhren mit dem TLFA4000 zum Jugendzentrum, wo wir zuerst die Geräte kennen lernten, welche zur Schaumerzeugung notwendig waren. Nach dem ordnungsgemäßen Einbau von Zumischer, C-Druckschlauch und Mittelschaumrohr und einem Kleiderwechsel - rein in Bikini und Badehose! - ging es los. Der Schaum regnete auf die FJ-Mitglieder. von denen sich einige eine regelrechte Schaumschlacht lieferten. Auch die Jugendführer wurden „eingeseift“. Nach knapp 1,5 Stunden Schaumbaden bauten wir ab und fuhren zurück ins Feuerwehrhaus. Dort labten wir uns an Wurstbroten.

Nach dem p1000601p1000602Mittagessen war der Sachbearbeiter Wasserdienst, OFM Christoph Keiler, zu Gast und wir fuhren zur Mannsdorfer Lände, wo uns fünf Zillen am Steg eines Donaunebenarmes erwarteten.

Die Ruder wurden ins Boot gebracht, die Schwimmwesten angelegt und die Leinen gelöst. Mit zwei Zillen wurde eifrig geübt, doch bald wurde den FJ-Mitgliedern bewusst, dass es mehr als eine halbe Stunde dauert, bis man mit einer Zille fahren kann. Während Christoph und Christian sich auf den Hauptstrom der Donau wagten, genossen die FJ-Mitglieder das kühle Nass der Donau.

Um 16:30 Uhr war Schluss mit Wasserdient, wir befestigten die Boote am Schwimmsteg und legten die Westen ab. Dann fuhren wir nach Groß Enzersdorf und genehmigten uns ein erfrischendes Eis.

Gegen 18 Uhr waren wir zurück und nach einer Verschnaufpause hieß es, die hungrigen Mäuler stopfen. Die Hobbyköche Geli, Evi und Misi kochten Spaghetti Bolognese, während die anderen den Geschirrspüler ausräumten und den Tisch deckten. Nach dem perfekten Dinner (Captain Jack Sparrow würde sagen: „Fehlt da nicht irgendwas?“ - INSIDER) sahen wir uns noch einen Film an. Viel früher als am Vorabend verschwanden die FJ-Mitglieder nacheinander in den Schlafraum. Dass die Nachtwache in dieser Nacht nicht ganz so konsequent eingehalten wurde, fiel den schlafenden FJ-Mitgliedern gar nicht erst auf.

Nachp1000666p1000672  der Tagwache um 9:30 Uhr stärkten wir uns bei einem ausgiebigen Frühstück. Danach wurden die Uniformen angezogen und wir fuhren zum Fernheizwerk Lassee, wo wir einen Strohballen in Feuer setzten. Zuvor wurde unter Anleitung von LM Christian Gasselich ein Verteiler gesetzt, 2 C-Löschleitungen daran angeschlossen und eine B-Versorgungsleitung vom Hydranten zum TLFA4000 gelegt. Nach der Ablaufbesprechung wurden die Postionen besetzt und es wurde heiß. Nach den Befehlen der Strahlrohrführer: „1. bzw. 2. Rohr Wasser marsch“ wurde binnen einer Minute das Feuer gekonnt gelöscht - Profis waren am Werk, wovon sich unser Verwalter Leopold Riedmüller persönlich überzeugte. Im Anschluss wurde der Wasserwerfer unter die Lupe und in Betrieb genommen, um den verbleibenden Strohhaufen abzukühlen und eine Rückzündung zu vermeiden. Nach einem Gruppenfoto zum Abschluss rückten wir wieder ins Feuerwehrhaus ein.

Danach war eFJ Lassee Gruppenfotos Zeit fürs Mittagessen. Da in der Nachbarortschaft Schönfeld der Feuerwehrheurigen stattfand, nützten wir die Gelegenheit und schauten auf Koteletts mit Salat und Schnitzel vorbei. Nach dem Essen warteten wir noch auf die Verlosung; jedoch gab es keine Gewinner unter den FJ-Mitgliedern. Dennoch zufrieden traten wir die Heimreise an, war es doch ein unvergessliches Wochenende für die Zukünftigen „Feuerwehrler“ gewesen. 48 Stunden Ausbildung, Spaß und Kameradschaft, die so gut ankamen, dass sich die FJ-Mitglieder schon jetzt auf das Feuerwehrjugendlager 2012 freuen.

Text: Christian Gasselich (Feuerwehrjugendführer)

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